Funktionen
Sammlungsspezifische Datenbanken können in BIODAT auf verschiedenen systematischen Ebenen geöffnet werden, z.B. auf Stamm-, Klassen- oder Ordnungsebene.
Dateneingaben werden durch einen systematischen und durch einen geographischen Katalog unterstützt. Beide Kataloge verwalten auch Synonyme und sind - ebenso wie Namenslisten für Autoren, Determinatoren, etc. - während einer laufenden Dateneingabe erweiterbar.
Da die Individualdaten vollständig in Raum (Längengrad/Breitengrad) und Zeit (Zeitspannen) referenziert werden, können BIODAT-Daten ohne Probleme an ein geographisches Informationssystem (GIS)übergeben werden. Zur Veranschaulichung hier ein Beispiel mit Daten aus der Homoptera-Sammlung des ZFMK (entwickelt in Zusammenarbeit mit dem DORSA-Projekt):

1. Mit einem GIS können einzelne Bereiche einer Weltkarte leicht vergrößert (Zoom-Funktion) und der Hintergrund durch Verwendung unterschiedlicher shapes verändert werden (bspw. Darstellung historischer Fundortdaten charakteristischer Vertreter des tropischen Regenwaldes auf einer Vegetationskarte mit der aktuellen Verbreitung tropischer Regenwälder).

2. Die Verteilung von Individuen oder diverser Taxa kann darüber hinaus mit typischen GIS Anwendungen, die zusätzliche Informationen bieten, verschnitten werden ('layer' für Ländergrenzen zu unterschiedlichen Zeitpunkten, Vegetationskarten, Höhenlinien, Flüsse etc.)
Biological Specimens Database