Sammlungserfassung
Ausgangspunkt der Datenerfassung mit BIODAT sind klassische Sammlungskästen wie in unserem Beispiel mit Ameisen.
Die Tiere werden in Pappschächtelchen überführt (Foto rechts) und die taxonomischen Namen werden - nach einer Validitätsprüfung - in BIODAT eingegeben. Es resultiert ein taxonomischer Katalog mit Angabe der Kastennummer in der Sammlung, sodass zu diesem Taxon gehörende Individuen schnell gefunden werden können.
In einem sekundären Data-Capture werden die Fundorte, Sammlernamen etc. herausgesucht und nach einer Geo-Referenzierung in einem geographischen Katalog aufgenommen. Hierzu werden die Koordinaten (Längen- und Breitenrad) ergänzt.
Danach werden die einzelnen Individuen in BIODAT eingegeben, mit einem Erfassungsetikett versehen und anschließend in Plastikcontainern untergebracht (z.B. Chrysididae).
So können wir auch schon in der Sammlung direkt erkennen, ob Sammlungsmaterial überhaupt noch nicht (klassischer, ursprünglicher Sammlungszustand), oder auf dem Art (Species) niveau (in Pappschächtelchen) bzw. endlich auf dem Individual (specimen) Niveau (in Plastikschächtelchen) untergebracht sind.
Biological Specimens Database